Woran ich gerade arbeite …

Zum Einen setze ich meine Mager-Forschungen (Karl Mager ist der Begriffsschöpfer der Sozialpädagogik) fort. Dazu werte ich einen Brief Magers an Dagobert Oppenheim von 1843 aus, mit dem Mager seine Ablehnung des Junghegelianismus am Beispiel der Rheinischen Zeitung begründet. Der Artikel ist für das Jahrbuch der Vormärzforschung angenommen.

Zum Anderen setzte ich meine Überlegungen zu einer kritischen Historiografie der Sozialen Arbeit fort. Ich verfasse einen Beitrag zu einer spezifischen Didaktik der Geschichte Sozialer Arbeit  – denn dazu gibt es bislang nichts -, anhand der von mir seit über zehn Jahren gehaltenen Geschichtsvorlesungen. Der Beitrag wird in einem Sammelband zur Didaktik Sozialer Arbeit erscheinen.

Neue Veröffentlichungen in 2019 …

Gerade ist meine Rezenion zu „Theorien der Sozialen Arbeit: Eine Einführung“ von u.a. Christian Spatscheck erschienen. Die siebte Auflage dieses „Klassikers“ ist deutlich erweitert und verbessert. Sie sei hiermit empfohlen. Siehe hier: Sozial Extra, 4/2019, S. 299-300.

Endlich erschienen ist mein Beitrag: „Ich warf eine Flaschenpost ins Eismeer der Geschichte“. Zur Problematik kritischer Historiografie in der Sozialen Arbeit. In: Hoff, Walburga/Bender-Junker, Birgit/Kraimer, Klaus (Hrsg.) (2019): Rekonstruktive Wissensbildung. Bad Heilbrunn: Kinkhardt, S. 89-102. Der Artikel geht auf einen Vortrag zur Fachtagung Historische Sozialpädagogik zum Thema Geschichtspolitiken 2017 zurück und refektiert mit Bezug auf Theodor Lessings Geschichtsphilosophie die Geschichtschreibung Sozialer Arbeit.

Desweiteren ist im ersten Heft 2019 der Zeitschrift für Sozialpädagogik, Jg. 17, S. 7-16 mein Artikel „Ist Soziale Arbeit politisch? Kritisch-historische Denkfiguren zu einer schwierigen Frage“ erschienen. Im Artikel beziehe ich mich u.a. auf die Sozialpolitik des Sozialökonomen Eduard Heimann und das Verhältnis von Sozialer Arbeit zu Sozialen Bewegungen.

Ausstellung „Emden unter der roten Fahne“

Anlässlich 100-Jahre Novemberrevolution 1918 haben Ansgar Lorenz und ich eine zwölfteilige Postkartenserie „Emden unter der roten Fahne“ als künstlerisch-historiografisches Projekt erstellt, welche die Ereignisse in Emden mit Bildern nacherzählt. Als Ausgangspunkt verwenden wir historische Quellen, u.a. Bilder, Plakate, Flugblätter …

 

nebenstehend: Postkarte 4 – Rathaus mit roter Fahne

 

Die auf 200 Stk. limitierte Postkartenserie (in einer Box mit Begleitheft) kann bei Carsten Müller (siehe Kontakt) zum Preis von 20€ bestellt werden.

Veröffentlichungen 2018

Meine Forschung zum Begriffsbegründer der Sozialpädagogik, Karl Mager, geht weiter. Hier die aktuelle Veröffentlichung: „Der Pöbel – Dekonstruktion einer eigentümlichen Figur (nicht nur) in der Sozialpädagogik“ In: Zeitschrift für Sozialpädagogik, 3-2018, S.263-273. Abstrakt findet sich hier.

Auch zu Bildern und Bildverständnis in der Sozialen Arbeit habe ich weiter geforscht. Das Ergebnis ist: „1848: Sozialpolitik und bürgerliche Revolution am Beispiel des Gemäldes ‚Arbeiter vor dem Magistrat‘ von J.P. Hasenclever“ In: Eßer, Florian (Hrsg.) (2018): Geschichte der Sozialen Arbeit. Baltmannsweiler: Schneider, S. 53-71. Erste Infos zum Bild finden sich in der Deutschen Digitalen Bibliothek.

Und schließlich habe ich meine Untersuchungen zu sozialen Themen in Comics fortgesetzt. Dazu ist der Artikel „‚Ein Maurer bettelt nicht, der arbeitet‘ – Darstellung von Armut im Mittelalter am Beispiel einer Comicserie“ im Sozialmagazin, 11-12.2018, S. 59-65 erschienen. Im Artikel behandele ich die Comicsserie Die Türme von Bos-Maury von Hermann aus sozialwissenschaftlicher Perspektive.

Buch erschienen!

Im Fink Verlag ist das Buch „Geschichte der Sozialen Arbeit. Eine illustrierte Einführung“ von Carsten Müller & Ansgar Lorenz (Illustrator) erschienen. Das Buch kombiniert kleine Texte mit Illustrationen sowie Comics und ermöglich so einen schnellen, unterhaltsamen aber auch kritischen Zugang zur Sozialen Arbeit. Weitere Infos und auch eine Leseprobe gibt es hier.